Über ACT - Projekte international

Seit der Gründung der ACT Servicestelle im Jahr 1993 hat ACT als Exporteur österreichischen Wissens den Aufbau von Übungsfirmennetzwerken in anderen Ländern (v.a. in Mittel- und Osteuropa) unterstützt, wobei keine fertigen Lösungen „verkauft“, sondern Modelle zur Integration des Konzeptes in die berufliche Bildung vorgestellt wurden.

Ein Know-how-Transfer fand in verschiedenen europäischen Bildungsprogrammen gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern statt: Multiplikatorenprogramme, Austausch- oder bilaterale Projekte, Pilotprojekte z.B. im Rahmen von Leonardo.

Im osteuropäischen Raum wird die Dissiminierung des Übungsfirmengedankens in einer breiten Kooperation österreichischer Organisationen durch KulturKontakt Austria weiter betrieben. Ansprechpartner in den mittel- und osteuropäischen Lädern sind jeweils die Bildungsministerien: Die Integration des Lernortes Übungsfirma in den Lehrplan der kaufmännischen berufsbildenden Schulen ist das Ziel.

Ein neues Projekt widmet sich genau dieser Idee: Im Rahmen des LLP der Europäischen Union werden Strategien und Empfehlungen für den verpflichtenden Einsatz von Übungsfirmen an berufsbildenden Institutionen, insbesondere für die Implementierung von Übungsfirma im Lehrplan, erarbeitet. Projektpartner sind Litauen und Bulgarien.

LLP Mandatory Training

ACT übernimmt auch durch eine Mentorenschaft von Europen die Eingliederung von nationalen Zentralen und Übungsfirmen in den internationalen Übungsfirmenmarkt.

Österreich ist derzeit Mentor für die Übungsfirmen und Servicestellen folgender Länder:

  • Albanien
  • Bosnien und Herzegovina
  • Mazedonien
  • Serbien
  • Moldau
  • Montenegro
  • Kosovo (gemeinsam mit der Schweiz)

Kurzinfos zu bereits abgeschlossenen Projekten finden Sie im Projektarchiv.