Übungsfirmen an humanberuflichen Schulen

Übungsfirma in Humanberuflichen Schulen auf einen Blick-201920

 

Übungsfirmenunterricht an HUM
Übungsfirma ist kein neuer Unterrichtsgegenstand. In der Übungsfirma werden bereits gelernte betriebswirtschaftliche und kaufmännische Lerninhalte umgesetzt.
Übungsfirmen werden an Höheren Lehranstalten für Wirtschaftliche Berufe und Mode sowie an Höheren Lehranstalten für Tourismus schulautonom durchgeführt.

Warum Übungsfirmenunterricht an HUM angeboten wird
Vertiefung und Ergänzung im Ausbildungsschwerpunkt
Die Tätigkeitsbereiche der humanberuflichen Schulen sind weit gestreut und reichen vom Handel mit zum Ausbildungsschwerpunkt passenden Waren über Reisebüro, Catering Betrieb, Seminarhotel / Hotel, Organisation von Veranstaltungen bis zu Sprachinstitut.

Kooperation mit der Wirtschaft
Zusammenarbeit mit Wirtschaftsbetrieben vor Ort hilft den Schulen fachlich keine Fehler zu machen und eine gegenseitig anregende Kooperation zu ermöglichen.

Profilierung des Schulstandorts
Übungsfirmenunterricht an HUM passiert freiwillig. Die Übungsfirma bietet somit eine Möglichkeit zur Profilierung des Schulstandortes

Vertiefung und Ergänzung des Fachwissens
Das zusätzliche praktische Arbeiten in der Übungsfirma gibt den Schüler/innen die Möglichkeit sich in dem einen oder anderen Gebiet Expertenkenntnisse anzueignen.

  • Bewerbungstraining
  • Durchführung verschiedener Projekte
  • Verkaufsschulungen
  • Präsentation
  • Rhetorik
  • Argumentationstechnik
  • Interne Fortbildungen – Mitarbeiter/innenschulungen zu speziellen betriebswirtschaftlichen Themen
  • e-commerce
  • EDV

Zusätzliche Zertifikate
Im Rahmen der Übungsfirma kann man den Schüler/innen die Möglichkeit zum Erwerb zusätzlicher Zertifikate bieten. Welche Zertifikate angeboten werden ist abhängig vom unterrichtenden Lehrer/innenteam sowie vom Unternehmensgegenstand.

  • SAP-Foundation Certificate
  • Junior-Projektmanager
  • Telefontraining
  • Qualifikation im Bereich Webdesign
  • Qualifikation im Bereich Reisebüro
  • Verkaufsschulung
  • Dienstzeugnis

Errichtung einer Übungsfirma an HUM
In welcher Klasse/welchem Jahrgang?
Die Praxis zeigt, dass die Errichtung einer Übungsfirma in der 3. Klasse Fachschule bzw. ab dem III. Jahrgang einer Höheren sinnvoll ist. Nun verfügen die Schüler/innen bereits über grundlegende kaufmännische Kenntnisse.

Wie viele Stunden?

Optimal sind mindestens 3 Stunden. Bewährt haben sich folgende Modelle:

Fachschule: 2. und bzw. oder 3. Klasse, 3 Stunden
HLT / HLW: IV. Jahrgang, 3 Stunden

Woher kommen die Stunden?

Das Modell Übungsfirma bietet an HUM eine Möglichkeit, um betriebswirtschaftliches- kaufmännisches Wissen anhand von fiktiven Geschäftsfällen und einem realen Projekt anzuwenden. Die Stunden kommen an den wirtschaftlichen Schulen aus Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement bzw. Wirtschaftswerkstatt. An den Tourismusschulen bietet sich der Gegenstand Angewandtes Betriebspraktikum an.


Die Ansprechpartner/innen für Übungsfirmen an humanberuflichen Schulen:

Die ARGE Übungsfirmen an humanberuflichen Schulen beschäftigt sich mit der pädagogischen Weiterentwicklung der Übungsfirmen im Bereich der HLW und HLT.
Wichtige Themen der ARGE sind der Erfahrungsaustausch, das Knüpfen eines Informationsnetzeswerkes, die Verankerung der Übungsfirma im Schulalltag (Stundenmodelle).

Kontakt: Birgit Wagner


Unterlagen zum Download

Handreichung WiWe UDLM + ÜFA